12.05.09Landestrainer verabschiedet
Viele sind der Einladung gefolgt!
Am Montag konnten wir erfreulich viele Kaderathleten, ihre Eltern, Vorstandsmitglieder und Trainerkollegen von Thomas Rein im Clubheim des TSVS/SYC in Schilksee zur offiziellen Verabschiedung begrüßen. Es gab Abschiedsgeschenke, eine Rede von Anke Siemsen (Mutter von 3 unserer KaderseglerInnen) und viele nette Gespräche, auch mit unserer neuen Landestrainerin Christiane, die sich in ihrer ersten Woche schon als sehr guter Ersatz eingelebt hat!
Die Rede des SVSH, gehalten von Petra Homeyer:
Es ist immer ein Verlust, wenn ein Trainer einen Verband auf eigenen Wunsch verlässt. Und gerade der Verlust von Dir, lieber Thomas wiegt äußerst schwer!
Denn in allererster Linie Du bist es gewesen, der den SVSH in den letzten 9 Jahren erfolgreich an die Spitze geführt und weit über unsere Grenzen bekannt gemacht hat. Du bist maßgeblich an der Segelsportentwicklung in SH beteiligt und zählst deshalb für mich zu den führenden Trainerpersönlichkeiten und das scheint ja auch bis zum DSV durchgedrungen zu sein.
Du, Thomas warst stets Dreh- und Angelpunkt allen Wirkens im Leistungssport Segeln des SVSH und Ansprechpartner für Alle.
Du bist es, der unseren Athleten den Leistungssportgedanken nahe gebracht hat. Du hast immer wieder das Team unserer Kadersegler geformt und mit ihnen zusammen die Erfolgsstory geschrieben. Du hast die Leidenschaft und Begeisterung für den Leistungsport geweckt und auch selbst mit besonderem Enthusiasmus für diese Sache gelebt.
Du hast gelehrt wie kein anderer, dass Erfolg ohne Disziplin und sehr viel eigenem Willen nicht machbar ist. Gleichzeitig aber auch Entbehrungen mit sich bringt und unendlich viel Zeit und Willenskraft erfordert. Dir ist es gelungen dich und die Sportler immer wieder neu zu motivieren. Du hast sie aufgefangen, wenn sie an ihren Zielen vorbeigesegelt sind. Alles keine leichten Aufgaben, die oft geduldige Gespräche mit Athleten, Eltern, Vereinstrainern und Vereinsvertretern erforderlich machten, im Blick dabei immer die sportliche Entwicklung des Athleten, ihn zu fördern und nach vorne zu bringen. Deine Einstellungen, geprägt durch eine starke Verbundenheit zu SH, hast du auch an viele Athleten weitergeben können.
Auf dein Engagement hin, haben wir uns immer wieder zusammengefunden und uns Gedanken gemacht, was wir tun und bewegen müssen, um weiter nach vorn, nach oben, zu kommen! Deinem unermüdlichen Einsatz ist das zu verdanken! Manchmal auch mit dem Gefühl gegen Windmühlen zu kämpfen, aber nicht müde werdend, immer wieder Probleme zielgerichtet anzugehen. Trotz einem nicht gerade großen Budget haben wir dann doch Erstaunliches erreicht. Höhepunkt vielleicht der Kampf um die Olympiateilnahme von Simon, aber auch die unzähligen, kleinen und großen Erfolge unserer/deiner Athleten.
Wir haben Schwierigkeiten und Angriffe abwehren müssen, Spannungen erlebt und bewältigt. Die ärgerlichen, unangenehmen sehr schleppenden Anmeldungen / Rückmeldungen zu den Maßnahmen waren immer wieder dein Thema.
Von Beginn an habe ich deine fachliche Kompetenz sehr geschätzt, und kann mittlerweile sagen, dass sie auch mich in Sachen Leistungssport sehr geprägt hat.
Ja, wir haben wirklich viel erlebt in diesen Jahren…
Da fällt mir dann noch
die Exkursion nach China ein, sicher eines der sehr spannenden Abenteuer!
Aber auch deine eigene Kampagne, die dem SVSH plötzlich zwei halbe Trainer bescherte.
Im Sinne eines unterhaltsamen Abends höre ich nun auf, aber nicht ohne Grüße zu bestellen
von Wolfgang Greve, der es sehr bedauert nicht hier sein zu können, sowie Uwe Roch, der im Augenblick in Frankreich arbeitet, deinen ehemaligen Athleten, die es in die weite Welt außerhalb von Kiel gezogen hat ;-).
Meike Hermann (Nürnberg), Marianna Neyer (Freiburg) und Nils Dageförde vorübergehend in Barcelona)
Also ich werde die Zusammenarbeit und Diskussion im Sinne des SVSH mit dir sicher sehr vermissen und war zunächst auch sehr traurig! Aber wie ich gerade in der letzten, deiner ersten Arbeitswoche als Bundestrainer festgestellt habe, sehen wir uns nun ja wesentlich häufiger, da du immer durch mein „Büro“ spazierst. Somit bleibt ein Austausch und das freut mich!
Dir vielen Dank für die wundervollen Jahre, sie werden vermutlich unvergesslich in Erinnerung bleiben.
Für die Zukunft wünsche ich dir in deinem neuen Arbeitsumfeld genügend Freiraum, damit du dich weiter entfalten kannst, denn Potential ist in ausreichendem Maße vorhanden!
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