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Anspruchsvolle Bedingungen für den besten Allrounder gab es für die 227 Optis zur IDJM vor Kiel. Foto: Birgitt Müller-Genrich

Kieler YC liefert Opti-IDJM in Bestform

Eine Meisterschaft, 227 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Wind zwischen 10 und 26 Knoten und dazu 14 Wettfahrten: Zur Deutschen Jugendmeisterschaft der Optimisten zeigten Kieler Revier und Organisatoren des Kieler Yacht-Club einmal mehr, was sie draufhaben: Bei wechselnden Bedingungen in der Strander Bucht mit zum Teil harten Wellen- und Windbedingungen sowie der Herausforderung, die Bahn auch mal in kürzester Bahn umbauen zu müssen, bot die Wettfahrtleitung um Kai Bertallot den Aktiven aus Deutschland, Dänemark, Frankreich, Schweden und der Ukraine ein pralles Programm auf dem Wasser und beste Stimmung an Land.

Die Wettfahrtleitung löste die Aufgabe, die riesige Flotte der Optis auf den Kurs zu bringen, mit Bravour. Foto: Birgitt Müller-Genrich

Seglerisch war Jonny Seekamp das Maß aller Dinge. Der Bremer ließ zu keiner Phase auch nur einen Hauch von Zweifel daran aufkommen, wer hier den Meistertitel gewinnen wollte und auch verdient hatte. Mit drei Siegen legte er am ersten Tag vor, knüpfte daran in den beiden weiteren Tagen der Quali-Serie nahtlos an. Lediglich ein zweiter und ein zehnter Platz (Streicher) sorgten für minimale Abstriche in der Siegesserie. Und auch in der Finalrunde war die nationale und internationale Konkurrenz Jonny Seekamp nicht gewachsen.

Am Ende hatte er in 14 Wettfahrten zehn Siege stehen und siegte mit riesigem Vorsprung vor Henry-Alexander Hübener (Berlin) und Philipp Wodianka (Hamburg). Auf Platz vier und fünf kam das Schweden-Duo Alexander Wallentin und Nataleah Wallin. Als Sechste sorgte dann die Lübeckerin Karolina Schläfer für das herausragende Ergebnis aus SH-Sicht. Sie war damit nicht nur dicht dran an den Podiumsrängen, sondern wurde schließlich auch als bestes deutsches Mädchen bei dieser Meisterschaft geehrt.

Karolina Schläfer hatte gut lachen: Als Gesamt-Sechste war sie bestes deutsches Mädchen. Foto: Birgitt Müller-Genrich

EM-Teilnehmer Bent Goldenbow konnte seine starken Leistungen am ersten Tag nicht bis zum Ende durchziehen und rutschte schließlich bis auf Platz 19 ab.

Nach der Siegerehrung in der feierlich geschmückten Bootshalle des Kieler YC gab es unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur ausnahmslos strahlende Gesichter, sondern von der Opti-Klassenvereinigung auch ein dickes Lob für das Orga-Team: „Es war ein Geschenk des Kieler YC an die Optisegler dieser IDJM. Ein erfahrenes, entspanntes und gut gelauntes Wasserteam unter der Leitung des Wettfahrtleiters Kai Bertallot meistere das Wasserprogramm. Ein erfahrenes, entspanntes und gut gelauntes Landteam meisterte das Landleben mit einem prima Eventprogramm (u. a. Geschwistersegeln, Spielmobil, Optisegler-Fortbildung mit SailGP Germany, ein Malizia Filmabend). Das große und kinderfreundliche Clubgelände mit viel Platz rundete das Ganze ab“, hieß es in der abschließenden Beurteilung der DODV.