Satzung

Satzung des SeglerVerbandes SchleswigHolstein e.V. (SVSH) in der Neufassung
gem. SVSH Verbandstagsbeschluss vom 12.03.2011

§ 1 Name und Sitz
§ 2 Zweck, Gemeinnützigkeit
§ 3 Verbandszeichen
§ 4 Mitgliedschaft
§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
§ 6 Ende der Mitgliedschaft
§ 7 Mitgliedsbeiträge und Umlagen
§ 8 Geschäftsjahr
§ 9 Organe
§ 10 Ordentlicher Verbandstag (Mitgliederversammlung)
§ 11 Aufgaben des Verbandstages
§ 12 Durchführung des Verbandstages, Beschlussfähigkeit
§ 13 Stimmberechtigung
§ 14 Außerordentlicher Verbandstag
§ 15 Vorstand
§ 16 Bildung des Vorstandes
§ 17 Aufgaben des Vorstandes
§ 18 Einberufung, Leitung, Beschlussfähigkeit und Beschlussfassung des Vorstandes
§ 19 Vertretung des Verbandes
§ 20 Beirat
§ 21 Aufgaben des Beirates
§ 22 Ehrenrat
§ 23 Kassenprüfer und ihre Aufgaben
§ 24 Seglerjugend SchleswigHolstein
§ 25 Aufgaben des Landesjugendseglertreffens und des Landesjugendseglerausschusses
§ 26 Satzungsänderung
§ 27 Auflösung des Verbandes und Anfall des Verbandsvermögens

In der Satzung wird, insbesondere um die Lesbarkeit nicht zu beeinträchtigen, auf die weibliche Sprachform verzichtet. Alle Bestimmungen beziehen sich gleichermaßen auf Männer und Frauen.

§ 1 Name und Sitz
(1) Der Segler‐Verband Schleswig‐Holstein e.V. (SVSH) ‐ im Folgenden Verband genannt ‐ ist
eine Vereinigung der Segel‐ und Sportvereine mit Segelabteilungen, die ihren Sitz in Schleswig‐
Holstein haben.

(2) Er ist der Fachverband Segeln im Landessportverband Schleswig‐Holstein (LSV).

(3) Der Verband ist ein rechtsfähiger Verein. Er hat seinen Sitz in Kiel und ist als Verein unter
der Nr. 2250 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Kiel eingetragen.

§ 2 Zweck, Gemeinnützigkeit
(1) Zweck des Verbandes ist die Förderung und Betreuung des Segelsports in Schleswig‐
Holstein, insbesondere die Unterstützung der Jugendarbeit seiner Mitgliedsvereine. Der Verband
setzt sich für die Erhaltung, Planung, Erschließung und Nutzung von Wasserflächen und
Ufergebieten für den Segelsport ein unter Berücksichtigung des Umwelt‐ und Naturschutzes.

(2) Der Verband vertritt die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Behörden
und Verbänden, insbesondere gegenüber dem Landessportverband (LSV) und dem Deutschen
Segler‐Verband (DSV). Er führt die ihm vom LSV, dem DSV und vom Land Schleswig‐Holstein
übertragenen segelsportlichen Aufgaben durch.

(3) Der Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§
51 ff der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigennützige
Zwecke. Sämtliche Mittel des Verbandes dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet
werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den
Mitteln des Verbandes. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd
sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Verbandszeichen
(1) Als Verbandszeichen wird eine in stilisierter Form durch ein Steuerrad eingeschlossene
Windrose mit dem Verbandskürzel ‐ SVSH ‐ rechtsherum beginnend im Nord‐West‐Quadranten
geführt.

(2) Eine Ehrenanstecknadel mit dem Verbandszeichen in der Ausführung Silber, Gold und Gold
mit Brillant kann durch den Ehrenrat an Mitglieder der Verbandsvereine und Personen, die sich
um den Segelsport besonders verdient gemacht haben, verliehen werden. Die Voraussetzungen
regelt eine Ehrungsordnung. Sie bedarf der Bestätigung durch den Vorstand und der
Zustimmung des Verbandstages.

§ 4 Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Verbandes kann werden
ein im Vereinsregister eingetragener Segel‐ oder Sportverein mit einer Segelabteilung mit Sitz in
Schleswig‐Holstein
eine natürliche Person, die sich um den Segelsport besondere Verdienste erworben hat, als
Ehrenmitglied.

(2) Mitglieder werden die Mitglieder des Vorstandes, des Beirates und des Ehrenrates für die
Dauer ihrer Amtszeit mit der Annahme ihrer Wahl und der damit verbundenen
Verbandsmitgliedschaft.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft nach § 4 Abs. 1 Nr. 1 wird auf schriftlichen Antrag des Segel‐ oder
Sportvereins durch Beschluss des Vorstandes erworben. Voraussetzung des Erwerbs der
Mitgliedschaft ist, dass der Antragsteller Mitglied des jeweiligen Kreissport‐ und des
Landessportverbandes ist. Ein Verbandsverein soll auch Mitglied des DSV sein.

(2) Zum Ehrenmitglied nach § 4 Abs. 1 Nr. 2 wird eine natürliche Person auf Vorschlag des
Vorstandes oder eines Mitgliedsvereins durch den Verbandstag (die Mitgliederversammlung)
gewählt.

§ 6 Ende der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet durch
1. Austritt; dieser muss mindestens drei Monate vorher zum Ende des Kalenderjahres
schriftlich gegenüber dem Verband erklärt werden.
2. Auflösung eines Mitgliedsvereins.
3. Tod eines Mitgliedes.
4. Zeitablauf einer Mitgliedschaft.
5. Ausschluss aus wichtigem Grund auf Antrag des Vorstandes; über den Ausschluss
entscheidet der Ehrenrat (§ 22). Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn ein
Mitglied schuldhaft die Interessen des Vereins verletzt oder wenn es mehr als sechs
Monate mit der Zahlung mindestens eines Jahresbeitrages gemäß § 7 Abs. 1 in Verzug ist
und es trotz Mahnung durch den Vorstand unter Androhung des Ausschlusses innerhalb
einer Frist von einem Monat seit Mahnung die rückständigen Mitgliedsbeiträge nicht
zahlt. Vor dem Ausschluss ist dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

§ 7 Mitgliedsbeiträge und Umlagen
(1) Der Verband kann von seinen Vereinsmitgliedern (§ 4 Abs. 1 Nr. 1) Jahresbeiträge erheben,
deren Höhe der ordentliche Verbandstag beschließt.

(2) Der Jahresbeitrag ist bis zum 15. Juni des Geschäftsjahres zu zahlen. Bei nicht rechtzeitiger
Zahlung ist ein Zuschlag in Höhe eines Viertels des Jahresbeitrages zu entrichten.

(3) Der Verband kann von seinen Vereinsmitgliedern (§ 4 Abs. 1 Nr. 1) für besondere Aufgaben
eine Umlage bis zur Höhe eines Jahresbeitrages auf Beschluss des ordentlichen Verbandstages
erheben.

§ 8 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 9 Organe
Organe des Verbandes sind
1. der Verbandstag (die Mitgliederversammlung)
2. der Vorstand
3. der Beirat
4. der Ehrenrat

§ 10 Ordentlicher Verbandstag (Mitgliederversammlung)
(1) Der ordentliche Verbandstag findet einmal im Jahr statt und zwar möglichst im ersten
Quartal.

(2) Der Vorstand beruft den Verbandstag ein, zu dem die Mitglieder spätestens einen Monat
vorher unter Mitteilung von Zeit und Ort der Versammlung, der vorläufigen Tagesordnung,
seiner Rechenschaftsberichte und des Haushaltsvoranschlages schriftlich einzuladen sind. Die
vorläufige Tagesordnung soll die vorliegenden Anträge sowie die Wahl‐ und Beitragsvorschläge
enthalten.

(3) Mindestens drei Monate vor dem Verbandstag ist im Mitteilungsblatt des
Landessportverbandes oder in einem besonderen Schreiben an die Mitglieder folgendes
mitzuteilen:
1. Ort und Termin des Verbandstages
2. eine Aufzählung aller anstehenden Wahlen unter Angabe der bisherigen Amtsinhaber
3. die Aufforderung an die Mitglieder, Anträge und Wahlvorschläge bis spätestens vier
Wochen vorher schriftlich einzureichen.

(4) Anträge für den Verbandstag dürfen nur dann auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn
sie frist‐ und formgerecht eingereicht worden sind. Verspätet eingehende Anträge sollen
spätestens eine Woche vor dem Verbandstag in elektronischen Medien des Verbandes
veröffentlicht werden; solche Anträge mit Ausnahme des Antrages auf Auflösung des Verbandes
oder auf Änderung der Satzung können auf dem Verbandstag behandelt werden, sofern auf dem
Verbandstag nicht mindestens ein Viertel der erschienenen Stimmberechtigten widerspricht.

§ 11 Aufgaben des Verbandstages
Zu den Aufgaben des Verbandstages gehören insbesondere
1. die Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, des Beirates und der Kassenprüfer
2. die Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes und des Beirates
3. die Wahl der Vorstands‐ und der Beiratsmitglieder, der Kassenprüfer und der Ehrenrats und der Ehrenmitglieder
4. die Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen und die Entscheidung über die Erhebung einer Umlage
5. die Beschlussfassung über den Haushaltsplan für das laufende Geschäftsjahr
6. die Beschlussfassung über die gestellten Anträge
7. die Entscheidung über eine Satzungsänderung (§ 26) und über eine Auflösung des Verbandes (§ 27)
8. die Wahl von Kandidaten des Verbandes zur Wahl in den Seglerrat des Deutschen Segler‐ Verbandes
9. die Entscheidung über die Zustimmung zu einer vom Vorstand erlassenen Ehrungsordnung (§ 3 Abs. 2) und zur Jugendordnung (§ 24 Abs. 2)
10. die Bestimmung des Ortes, an dem der nächste Verbandstag stattfinden soll

§ 12 Durchführung des Verbandstages, Beschlussfähigkeit
(1) Der Vorsitzende leitet den Verbandstag. Ist er verhindert, so vertritt ihn einer der
stellvertretenden Vorsitzenden. Sind auch diese verhindert, so obliegt die Leitung dem an
Lebensjahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.

(2) Über den Verlauf des Verbandstages ist eine Ergebnisniederschrift zu fertigen, in die
insbesondere die Zahl der erschienenen Stimmberechtigten, die gefassten Beschlüsse im
Wortlaut sowie die Wahl‐ und Abstimmungsergebnisse aufzunehmen sind. Diese Niederschrift
ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

(3) Der Verbandstag ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der Stimmen der Mitglieder
(§ 13 Abs. 1) auf dem Verbandstag vertreten sind. Wird die Beschlussfähigkeit nicht erreicht, so
ist ein mit derselben Tagesordnung erneut einberufener Verbandstag ohne Rücksicht auf die
Zahl der vertretenen Stimmen beschlussfähig, wenn dies in der Einladung dazu mitgeteilt
worden ist. § 10 Abs. 2. gilt entsprechend.

(4) Beschlüsse werden vom Verbandstag mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst,
soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen
werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

§ 13 Stimmberechtigung
(1) Jeder Verbandssegelverein (§ 4 Abs. 1 Nr. 1) erhält für je angefangene 50 Vereinsmitglieder
eine Stimme, jeder Verbandssportverein mit einer Segelabteilung erhält für je 50 Mitglieder der
Segelabteilung eine Stimme.

(2) Jeder Verbandsverein ist verpflichtet, dem Verband bis zum 01. Februar des Geschäftsjahres
die Anzahl seiner ihm am 01. Januar des Geschäftsjahres angehörenden Mitglieder mitzuteilen.
Diese Angabe bildet die Grundlage für die Berechnung seiner ihm zustehenden Stimmen. Ist die
Mitteilung nicht rechtzeitig eingegangen, so steht dem Verbandsverein auf dem Verbandstag nur
eine Stimme zu.

(3) Jeder Verbandsverein hat das Recht, sich auf dem Verbandstag mit den ihm zustehenden
Stimmen durch bis zu zwei Delegierte auch anderer Vereinsmitglieder vertreten zu lassen. Jeder
Verbandsverein kann seine Stimmen nur einheitlich ausüben.

(4) Alle übrigen Mitglieder haben jeweils eine Stimme.

§ 14 Außerordentlicher Verbandstag
(1) Ein außerordentlicher Verbandstag findet statt:
1. auf Antrag des Vorstandes oder des Beirates
2. auf einen an den Vorstand gerichteten Antrag von mindestens einem Drittel der Stimmen
der Mitglieder

(2) Ein Antrag auf Einberufung eines außerordentlichen Verbandstages kann jederzeit gestellt
werden. Er hat den Gegenstand der Tagesordnung in Form eines Beschlussantrages genau zu
bezeichnen.

(3) Der außerordentliche Verbandstag kann neben dem gemäß Absatz 2 gestellten Antrag auch
über andere Anträge entscheiden.

(4) Die Einberufung eines außerordentlichen Verbandstages erfolgt durch den Vorstand. Für die
Einberufung, Durchführung und Beschlussfassung des außerordentlichen Verbandstages gelten
die Vorschriften für den ordentlichen Verbandstag entsprechend, jedoch können die Fristen des
§ 10 Abs. 2 und 3 durch Beschluss des Vorstandes verkürzt werden.

§ 15 Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus
1. dem Vorsitzenden
2. dem ersten stellvertretenden Vorsitzenden, der zugleich für den Leistungssport zuständig ist
3. dem zweiten stellvertretenden Vorsitzenden, der zugleich für den Bereich Breitensport zuständig ist
4. dem dritten stellvertretenden Vorsitzenden und Schatzmeister
5. dem Landesjugendobmann
6. dem Vorstandsmitglied für Umweltfragen
7. dem Vorstandsmitglied für spezielle Segeldisziplinen
8. dem Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit

§ 16 Bildung des Vorstandes
(1) Die Vorstandsmitglieder werden vom Verbandstag gewählt, der Landesjugendobmann auf
Vorschlag der Seglerjugend Schleswig‐Holstein. Sie müssen Mitglied eines Verbandsvereins sein.
Die Wahl erfolgt in geheimer Abstimmung, sofern wenigstens 10 % der erschienenen
Stimmberechtigten dies verlangen.

(2) Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Bei Stimmengleichheit bei
mehreren Kandidaten findet eine Stichwahl statt, auf Grund der derjenige gewählt ist, der die
Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Ergibt diese wiederum eine
Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

(3) Die Vorstandsmitglieder werden auf die Dauer von vier Jahren bis zum jeweiligen
ordentlichen Verbandstag gewählt. Das Amt eines Vorstandsmitgliedes endet mit der Wahl des
Nachfolgers oder der Wiederwahl des Vorstandsmitgliedes in dasselbe Amt. Eine Wiederwahl
eines Vorstandsmitgliedes in dasselbe Amt ist nur zweimal hintereinander zulässig. Zur Wahl
stehen im ersten Jahr der Vorsitzende und das Vorstandsmitglied für Umwelt, im zweiten Jahr
der erste stellvertretende Vorsitzende und der Landesjugendobmann, im dritten Jahr der zweite
stellvertretende Vorsitzende und das Vorstandsmitglied für spezielle Segeldisziplinen und im
vierten Jahr der dritte stellvertretende Vorsitzende und das Vorstandsmitglied für
Öffentlichkeitsarbeit.

(4) Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtszeit aus dem Vorstand aus, so wird für
den Rest seiner Amtszeit vom nächsten Verbandstag ein neues Vorstandsmitglied gewählt.

§ 17 Aufgaben des Vorstandes
(1) Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:
1. für die Erfüllung des Vereinszwecks zu sorgen
2. den Verbandstag einzuberufen und dessen Beschlüsse auszuführen
3. das Vermögen des Verbandes zu verwalten, insbesondere Erträge des Vermögens und
Zuwendungen Dritter nur für satzungsgemäße Zwecke zu verwenden
4. über den Bestand und die Veränderungen des Vermögens sowie über alle Einnahmen
und Ausgaben ordnungsgemäß Buch zu führen
5. einen Haushaltsplan für das Geschäftsjahr zu erstellen
6. nach Abschluss des Geschäftsjahres einen Jahresabschluss sowie einen Bericht über
seine Tätigkeit aufzustellen und diese dem Verbandstag zu unterbreiten
7. den Beirat über die Vorstandstätigkeit zu unterrichten (§ 21 Abs. 2)
8. den Ausschluss von Mitgliedern aus wichtigem Grund beim Ehrenrat zu beantragen
9. Ordnungen für Fragen, die einer einheitlichen Regelung bedürfen, zu erlassen und die
Jugendordnung (§ 24 Abs. 2) zu bestätigen
10. soweit er es für erforderlich hält, einen Geschäftsführer zur Durchführung der laufenden
Geschäfte zu bestellen und diesen zu beaufsichtigen
11. für ein ausgeschiedenes Vorstandsmitglied ein Ersatzvorstandsmitglied bis zum
nächsten Verbandstag zu bestellen.
12. Der Vorstand unterstützt aktiv den Kampf gegen Doping im Sport. Er arbeitet dabei eng
mit dem LSV zusammen

(2) Der Vorstand darf Verpflichtungen des Verbandes, die sich finanziell auswirken, nur mit
vorheriger Zustimmung des Schatzmeisters und, wenn sie einen Betrag von € 50.000
übersteigen, nur mit Zustimmung des Beirates eingehen.

(3) Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in der die Aufgabenbereiche der einzelnen
Vorstandsmitglieder und deren Vertretung innerhalb des Vorstandes im Einzelnen näher
festgelegt sind.

(4) Der Vorstand kann für jedes Aufgabengebiet einen Ausschuss einsetzen. Das für den
Aufgabenbereich zuständige Vorstandsmitglied ist Mitglied des Ausschusses und führt den
Vorsitz.

§ 18 Einberufung, Leitung, Beschlussfähigkeit und Beschlussfassung des Vorstandes
(1) Der Vorstand wird vom Vorsitzenden einberufen, so oft dies erforderlich ist oder wenn
mindestens drei Vorstandsmitglieder dies beantragen.

(2) Der Vorsitzende leitet die Vorstandssitzungen. Ist er verhindert, so vertritt ihn ein
Vorstandsmitglied entsprechend der in § 15 Abs. 1 vorgesehenen Reihenfolge.

(3) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf seiner Mitglieder anwesend sind. Der
Vorstand beschließt mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen; bei Stimmengleichheit
entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

(4) Über jede Vorstandssitzung ist eine Niederschrift anzufertigen, in die insbesondere die
Namen der anwesenden Vorstandsmitglieder und die gefassten Beschlüsse aufzunehmen sind.
Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden der Sitzung und vom Protokollführer zu unterschreiben.

§ 19 Vertretung des Verbandes
Der Verband wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten,
von denen einer der Vorsitzende oder einer seiner Stellvertreter sein muss.

§ 20 Beirat
(1) Der Beirat besteht aus den Vorsitzenden der Kreisseglerverbände Schleswig‐Holsteins oder
deren Stellvertretern sowie dem Vorsitzenden und dem Schatzmeister des Verbandes. Er wählt
eines seiner Mitglieder zu seinem Sprecher.

(2) Der Beirat wird vom Vorsitzenden des Verbandes mindestens einmal im Jahr und, wenn
mindestens fünf Mitglieder dies beantragen, unter Mitteilung der Tagesordnung zu einer Sitzung
einberufen. Auf Wunsch des Beirates nehmen auch Vorstandsmitglieder, die nicht dem Beirat
angehören, an seinen Sitzungen teil.

(3) Der Vorsitzende leitet die Beiratssitzungen. Ist er verhindert, so vertritt ihn der
Schatzmeister. Ist auch dieser verhindert, so leitet der Sprecher des Beirates die Sitzung.

(4) Der Beirat ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner stimmberechtigten Mitglieder
anwesend ist. Der Vorsitzende des Verbandes und der Schatzmeister haben im Beirat kein
Stimmrecht.
Der Beirat beschließt mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. § 18 Abs. 4 gilt entsprechend.

§ 21 Aufgaben des Beirates
Aufgabe des Beirates ist es
1. den Vorstand zu beraten
2. die Beziehungen zwischen dem Vorstand, den Kreisseglerverbänden und den
Verbandsmitgliedern zu unterstützen
3. vom Vorstand beabsichtigte Maßnahmen, die für den Verband von wesentlicher
Bedeutung sind, insbesondere dem Eingehen von Verbindlichkeiten des Verbandes,
deren Wert € 50.000 überschreitet, vor Durchführung zuzustimmen. Stimmt der Beirat
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einer solchen beabsichtigten Maßnahme nicht zu, so entscheidet der Verbandstag
4. durch seinen Sprecher dem ordentlichen Verbandstag über die Tätigkeit des Beirates im
vergangenen Jahr zu berichten

§ 22 Ehrenrat
(1) Der Ehrenrat wird vom ordentlichen Verbandstag aus den Mitgliedern der Verbandsvereine
auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Er besteht aus fünf Mitgliedern. Der Ehrenrat wählt eines
seiner Mitglieder zu seinem Vorsitzenden. Für das Wahlverfahren des Ehrenrates gilt § 16 Abs. 2
entsprechend; Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Ehrenratsmitglied vorzeitig aus dem
Ehrenrat aus, so kann der Vorstand für die Dauer bis zum nächsten Verbandstag ein
Ersatzmitglied bestellen.

(2) Aufgabe des Ehrenrates ist es,
1. über den Ausschluss von Mitgliedern aus wichtigem Grund (§ 6 Nr. 5) zu entscheiden
2. Ehrenangelegenheiten und Streitigkeiten zwischen Verbandsmitgliedern untereinander
und zwischen ihnen und dem Verband zu schlichten und erforderlichenfalls dem
Vorstand Empfehlungen zur Entscheidung vorzulegen
3. Richtlinien für die Vergabe von Preisen und Anerkennungen des SVSH für nicht
leistungssportliche Aktivitäten zu erstellen und mit dem Vorstand und den jeweiligen
Ressorts abzustimmen
4. über Würdigungen und Auszeichnungen für ehrenamtliche Tätigkeiten zu entscheiden.

(3) Der Ehrenrat gibt sich eine Geschäftsordnung.

§ 23 Kassenprüfer und ihre Aufgaben
(1) Zwei Kassenprüfer und ein Stellvertreter werden auf die Dauer von vier Jahren vom
ordentlichen Verbandstag gewählt. Diese sollen verschiedenen Verbandsvereinen angehören.
Für das Wahlverfahren, das Ende der Amtszeit und die Wahl von Nachfolgern für vorzeitig aus
dem Amt geschiedene Kassenprüfer gilt § 16 Abs. 2, 3 Satz 1 und Abs. 4 entsprechend.

(2) Aufgabe der Kassenprüfer ist es, mindestens einmal im Jahr die Kassen‐ und Buchführung
des Verbandes zu überprüfen und dem ordentlichen Verbandstag über das Ergebnis der Prüfung
des vergangenen Geschäftsjahres zu berichten.

§ 24 Seglerjugend SchleswigHolstein
(1) Zur Förderung des Segelsports in der Jugend wird aus den Vertretern der jugendlichen
Mitglieder der Verbandsvereine (§ 4 Abs. 1 Ziff. 1) die Seglerjugend Schleswig‐Holstein gebildet.

(2) Die Seglerjugend Schleswig‐Holstein verwaltet sich im Rahmen der Satzung des Segler‐
Verbandes Schleswig‐Holstein selbstständig. Im Innenverhältnis gilt, dass sie gemeinschaftlich
vom Landesjugendobmann mit einem weiteren Mitglied des Verbandes, das Mitglied des
Landesjugendseglerausschusses ist, vertreten werden soll; § 19 bleibt unberührt. Das Nähere
regelt die Jugendordnung des Verbandes. Sie bedarf der Bestätigung durch den Vorstand und
der Zustimmung des Verbandstages.

(3) Jeder Verbandsverein ist berechtigt, bis zum 15. Januar eines jeden Jahres zwei Vertreter
seiner jugendlichen Mitglieder als Delegierte für die Seglerjugend Schleswig‐Holstein gegenüber
dem Verband zu benennen.

(4) Organe der Seglerjugend Schleswig‐Holstein sind
das Landesjugendseglertreffen (die Mitgliederversammlung der Seglerjugendvertreter)
der Landesjugendseglerausschuss, der aus dem Landesjugendobmann, einem weiteren
Vorstandsmitglied des Verbandes (so möglich dem für den Leistungssport zuständigen) und bis
zu weiteren sieben Mitgliedern, die aus verschiedenen Verbandsvereinen stammen sollen,
besteht der Landesjugendobmann, der zugleich Vorsitzender des Landesjugendseglerausschusses ist
und das Landesjugendseglertreffen einberuft und leitet.

(5) Das Landesjugendseglertreffen kann gleichzeitig mit dem Verbandstag gemäß § 10 Abs.1
stattfinden und gemäß § 10 Abs. 2 einberufen werden.

(6) Die Auflösung der Seglerjugend Schleswig‐Holstein bedarf neben dem satzungsändernden
Beschluss der Zustimmung des Vorstandes des Verbandes und des Verbandstages.

§ 25 Aufgaben des Landesjugendseglertreffens und des Landesjugendseglerausschusses
(1) Das Landesjugendseglertreffen hat insbesondere folgende Aufgaben:
1. dem Verband Empfehlungen zur Förderung des Jugendsegelns zu geben
2. dem Verband einen Vorschlag für die Wahl des Landesjugendobmannes zu unterbreiten
3. die weiteren bis zu sieben Mitglieder des Landesjugendseglerausschusses zu wählen
4. über die Verwendung der vom Verband für die Jugendarbeit zur Verfügung gestellten
Mittel zu beraten und zu beschließen
5. die Jugendordnung des Verbandes zu beschließen.

(2) Der Landesjugendseglerausschuss hat insbesondere die Aufgabe, Angelegenheiten des
Jugendsegelns in Schleswig‐Holstein zu beraten und dem Verband seine Empfehlungen hierzu
und die Empfehlungen und Beschlüsse des Landesjugendseglertreffens zur Entscheidung über
die Durchführung zu unterbreiten.

§ 26 Satzungsänderung
Änderungen der Satzung des Verbandes werden vom Verbandstag beschlossen. Zu einem
solchen Beschluss ist eine Mehrheit von drei Vierteln der auf dem Verbandstag vertretenen
Stimmen der Mitglieder erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Verbandes bedarf einer
Mehrheit von drei Vierteln aller Stimmen der Mitglieder des Verbandes.

§ 27 Auflösung des Verbandes und Anfall des Verbandsvermögens
(1) Die Auflösung des Verbandes erfolgt auf Antrag des Vorstandes oder eines Viertels aller
Stimmen der Mitglieder des Verbandes durch Beschluss des Verbandstages auf einem hierfür
besonders einzuberufenden außerordentlichen Verbandstag.

(2) Zu einem Beschluss, den Verband aufzulösen, bedarf es einer Mehrheit von drei Vierteln aller
Stimmen der Mitglieder des Verbandes.

(3) Im Fall der Auflösung des Verbandes oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt
das Vermögen des Verbandes an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die es
unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Satzung_der_SVSH_12.03.11