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Erfolgreich schlossen die 29er die Saison in Medemblik ab. Foto: privat

Kalt, nass und erfolgreich – Saisonabschluss der 29er

Im Oktober reiste der 29er-Kader des SVSH noch einmal nach Medemblik – zum gemeinsamen Training und Teilnahme am Finale des Eurrocups. Eine Woche mit ganz unterschiedlichen Bedingungen, spannenden Rennen und einigen Herausforderungen lag vor dem Team, bevor die Saison gemeinsam abgeschlossen wurde.

Vor der Regatta standen drei Trainingstage auf dem Programm. Dabei gab es jeden Tag andere Bedingungen: Am ersten Tag segelte die Kadergruppe bei mittlerem Wind, am zweiten bei viel Wind und am dritten bei schwacher bis mittlerer Brise.

Inhaltlich standen vor allem die Starts auf dem Programm. Besonders Time-and-Distance und Mitte-Links-Starts standen im Fokus. Außerdem arbeiteten Trainer und Teams an der Fahrtechnik und nutzten die Zeit, um das Revier besser kennenzulernen.

Durchaus anspruchsvoll verliefen die Tage auf dem Ijsselmeer. Foto: privat

Am Donnerstag begann schließlich die Regatta mit zwei Tagen Qualifikationsphase, bevor es am Samstag und Sonntag in der Finalphase mit Gold- und Silverfleet weiterging. Während einige Teams etwas Anlauf brauchten, um in den Rhythmus zu finden, waren anderen SH-Mannschaften gut vom Start weg dabei.

Fünf Teams schafften schließlich den Sprung in die Goldflotte unter den insgesamt 59 Duos. Im letzten Rennen der Quali-Serie gab es aber auch noch einen Rückschlag. In der steilen Welle stachen Johann Pirwitz/Gregor Patitz hart ins Wasser ein und brachen sich dabei den Mast. Durch den Einsatz der Trainer konnte das Team aber sicher an Land gebracht werden und war dank eines Ersatzmastes am nächsten Tag auch wieder startbereit.

Die Bedingungen in der Finalphase waren erneut sehr wechselhaft, sorgten damit für hohen Anstrengungspotenzial auf dem Wasser, aber auch viel Spaß. Auch abseits des Wassers kam das Teamgefühl nicht zu kurz. Abends haben alle zusammen Pizza gegessen und den Tag gemeinsam ausklingen lassen.

Auch ein Mastbruch musste während der Regatta bewältigt werden. Foto: privat

Der letzte Regattatag fiel aufgrund der zunehmend heftigeren Bedingungen ins Wasser. Am Ende standen einige Topergebnisse in der Liste für die Athleten aus Schleswig-Holstein. Bestes Team overall wurden Justus Springer/Jasper Winter als Vierte. Charlotte Frobenius/Anton Lehmann wurden Zweite in der Mixed-Wertung, standen in der U17-Wertung als Mixed-Team sogar an der Spitze.

Dritte in der Mixed-Wertung wurden Niels Tinnemeier/Luise Schmidt, Johann Müller/Julia von Geyr landeten in der Mixed-Unterwertung der U17 auf Platz zwei.

Ergebnisse