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Gewitterer und Silberregen – typisch Flensburger Förde

112. Fördewoche, 08.09.-11.09.2022

Bei der Preisverleihung gab es tosenden Beifall, besonders für die Teilnehmer der RegaDa „Lyö Rund“. Nicht alle gestarteten Boote umrundeten die dänische Insel Lyö bei Windböen bis zu 40 Knoten, Regen und GewiDer. Aber einige eben doch. Erster in der Teamwertung wurde die Crew um Tillmann Frank (FSC) auf der Segelyacht „SagiDa“. „Ihr habt richXg auf die Mütze gekriegt und trotzdem durchgesegelt“, ruft RegaDaobfrau Dani Huber ins Mikrophon und überreicht den 1. Wanderpokal des Abends.

Besonders gefeiert wurden anschließend Knut Freudenberg (SVF) und Nils Reichert. Die Beiden gewannen auf dem Segelschiff „Halbtrocken“ die Regatta „Lyö Rund Double Handed“ und im größeren Team an den folgenden Tagen außerdem vier weitere Preise: den Flensburger Pilsner Cup ORCi gesamt, ORCi B, den Duty Free Preis und den großen Fördepreis. Aber auch die Familienteams zeigten, was sie können. Zum Beispiel Familie Scharffenberg von der Segelyacht „Wirbelzopf ¾“, J80 GER 1189.  Malte Scharffenberg (FSC) gewann gemeinsam mit Ehefrau und zwei Töchtern den Bürgermeister Haase-Gedächtnispreis, den Tochter Freya stolz entgegennimmt. Später kommentiert sie: „So etwas Schönes gibt es nur an der Flensburger Förde.“ Der Robbe & Berking Silberteller, den die Scharffenbergs nun ihr Eigen nennen dürfen, hat eine moderne, schlichte Form. Den Rand ziert ein wehender FSC-Vereinsstander.

 

 

Ebenso erfolgreich segelte Hans Köster (FSC) mit Tochter Mine und Kian Freudenstein auf seiner „Singora“. Sie wurden Erster in der Yardstick-Wertung. Er freut sich: „Das Tolle ist, dass wir diesen Sport über Generationen hinweg machen können!“ Im letzten Jahr segelte er gemeinsam mit seinem mittlerweile 90 Jahre alten Vater Jens Köster mit dem Familienschiff „Hans Uhl“. Er segle gern sportlich, wolle aber am Saisonende gern zeigen, dass der Segelsport auch ein guter Familiensport ist.

Das traditionelle Blaue Band und eine Magnum- Flasche Sekt gewann als schnellstes Schiff an der Förde beheimatet die 12er Crew der Sphinx, um FSC Vereinsvorsitzenden Jochen Frank.

Platz 1 beim Flensburger Pilsener Cup in Gruppe A und First Ship Home (Knierim Pokal) für die X-Day.

Das Blau-Gelbe Band für das schnellste nicht an der Förde beheimatete Boot überreichte Daniela Huber dem X-Day Eigner Walter Watermann (PSV) mit Steuermann Lars Hueckstaedt (PSV) und seinem Team.

Der öffnete zur Freude vieler, wie in den besten Zeiten, der damals noch als Herbstwoche bekannten Fördewoche, die große Sektflasche gleich auf dem Siegertreppchen und jubelte mit seiner Crew so ausgelassen, dass die restliche Halle ordentlich pfiff.

Als die Preisverleihung zur Party übergeleitet wird, springt einer der Segler neben Jochen Frank und Daniela Huber auf das Podium, er ergreift das Micro und ruft hinein:

„Danke an den FSC für die super Organisation!“

Dann geht das Licht aus, die Partybeleuchtung an und die Musik dreht auf. Bis 3 Uhr nachts. Aber nicht für alle: Die X-79 und Albin-Express Segler werden nicht so lange geblieben sein. Für sie starteten die letzten Wettfahrten am Sonntag bei bestem Sonnenschein und lauem Wind.

Gelohnt hat sich das für Jan Brink (FSC) und seine Crew auf der „Fräulein P“. Sie gewannen den Flensburger Expressenpokal.

Erster bei den German Open der X/79 wurde Oomke Möller vom Gråsten Sejlforening/MSV mit „Exil“ Auf Platz 2 Frederic von KühlweDer (FSC) mit „von SchönweDer“ Auf Platz 3 Torsten Steglitz u. Crew.

Alles in allem haben sich also die Pokale und Titel gut um die Förde verteilt.

Text: Salloa Lange

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