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Kitefoil-Nachwuchs im Trainingscamp in Hyeres

Bericht vom Trainingscamp Nachwuchs Kitefoil:

Um den Nachwuchs im Kitefoilen für das Wintertraining vorzubereiten, sind wir Ende Oktober nochmal aufgebrochen, um in guten und milderen Trainingsbedingungen insbesondere die Manöversicherheit zu verbessern und zu stabilisieren. Diese sind im Kitefoilen besonders anspruchsvoll und haben in der Regel bei Nichtgelingen einen Sturz ins Wasser zur Folge. Gerade im Winterhalbjahr sollte dies im Training auf ein Mindestmaß reduziert werden.
Neben mir als Trainer waren als Teilnehmer Maya Kowa, Kent Faßbender, Timo Riemenschneider und Jan Vöster als Aktive dabei. Ebenfalls dabei waren die Eltern bzw. Elternteile der Teilnehmer, die mir dort gute Unterstützung gegeben haben. Die Unterkunft war auf einem Campingplatz, da alle mit dem Wohnmobil angereist waren.
Die Anreise begann bereits am 25.10. und dauerte, wie auch die Rückreise vom 2.-3.11, 2 Tage. Der Campingplatz Eurosurf bot zum Saisonende noch gute Bedingungen, so war die Anfahrt zum Trainingsspot und zum Hafen kurz und dank praktisch nicht vorhandenem Verkehr sehr schnell. Am eigentlichen Spot konnte man sehr gut direkt hinter dem Strand parken. Der Strand bot ausreichend Platz zum Aufbau und zum Starten. Die Bucht ist so groß, das auch bei stärkerem Betrieb genügend Platz auf dem Wasser war. Die in den ersten Tagen stattfindenden französischen Meisterschaften im Windsurfen haben ebenfalls nicht wirklich gestört.
Die ersten drei Tage boten neben den oben aufgeführten Bedingungen auch bezüglich Wind und Wetter hervorragende Voraussetzungen zum Trainieren, so dass teilweise bis zu 5 Stunden auf dem Wasser verbracht wurden. Genau dies hat auch zu einer erheblichen Verbesserung der Manövertechnik bei allen Teilnehmern geführt. Der vierte Tag war warm und es herrschte nahezu Flaute. Dies wurde aber genutzt, um mit dem SUP-Foil hinter dem Boot herzufahren, was neben dem Spaß auch noch die variablen Fähigkeiten im Foilen gefördert hat. Zum späten Nachmittag war Jan Vöster dann noch bei Super Leichtwind für 45 min auf dem Wasser.
Der fünfte Tag bot in etwa das Bild von den ersten Tagen, so dass nach einem Tag Pause das zuvor Erlernte vertieft werden konnte. Am sechsten Tag war dann leider nur Flaute, so dass dort theoretische Aspekte im Bereich Technik und Taktik erarbeitet wurden.
Zusammenfassend kann man sagen, dass das Camp ein voller Erfolg war und die gewünschten Ziele durchweg weitestgehend erreicht wurden. Die überaus guten Bedingungen vor Ort, die aber in diesem Maße nur in der Vor- und Nachsaison vorherrschen, haben maßgeblich dazu beigetragen. Dies sind Voraussetzungen, um solch eine Maßnahme zu wiederholen, wobei aufgrund der langen Anreise ein längerer Aufenthalt vor Ort sinnvoll erscheint.
Vielen Dank für die Unterstützung des Segler-Verbandes Schleswig-Holstein, der Deutschen Seglerjugend, der GermanKitesurf Association und vor allem Hendrik, der immer wieder Lösungen findet.
Dedl Groebert