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Kitefoil Nachwuchskader trainiert wieder

Die Wahl des Trainingsplatzes ist eine Herausforderung

Bereits Mitte letzten Jahres hat der SVSH beschlossen, im Bereich Kitefoil einen vorläufigen Nachwuchskader aufzubauen. Da auch Maya Kowa als Projekt im Segelinternat aufgenommen wurde, ergänzte sich dies sehr gut. Im Team sind dazu noch Kent Fassbender und Timo Riemenschneider. Im Sommer in Grönwohld und im Herbst in Hyeres konnten wir schon jeweils ein Trainingscamp durchführen. Im Winter und Frühjahr sollten alle 2 Wochen 1-2 Tage Trainings stattfinden, soweit die Wetterbedingungen dies zuließen. Als besondere Herausforderung zeigte sich dabei die Wahl des Trainingsplatzes, da Kiter keinen Hafen sondern einen Strand in der richtigen Lage zum Wind benötigen. Dies bedeutete, dass abhängig von Richtung und Vorhersage unterschiedliche Spots angefahren mussten, was teils mit dem Boot recht aufwendig war.

Im Frühling wiederum war ein Auftaktcamp geplant, was durch die bekannte Coronasituation leider ausgefallen ist. Unser Start ins Training fand dann über Himmelfahrt statt. Wir sind aufgrund der Windvorhersage in Grossenbrode und auf Fehmarn gewesen. Schon letztes Jahr waren wir dort kurz und hatten diesmal nicht nur gute Unterstützung der Wassersportschule Grossenbrode / Sail United e.V. bezüglich der Infrastruktur, sondern auch durch die Klemens Werft, die uns einen Liegeplatz direkt am Spot kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.

Der erwartete Wind ließ zunächst auf sich warten, so dass wir den in der Bucht eingerichteten Wasserskibereich für Foiling hinter dem Motorboot nutzten. Das stabile SUP Foil bot dabei einen sehr guten Wiedereinstieg in das „Foilfeeling“. Später kam der ersehnte Wind und ermöglichte die ersten Foilsessions, wobei das zunächst Mänovertraining im Vordergrund stand. An den beiden folgenden Tagen wechselte die Windrichtung, so dass wir kurzum nach Fehmarn / Gold2 wechselten. Zunächst konnten wir das manöverorientierte Training fortsetzen, später nahm der Wind doch so stark zu, dass die Anforderungen an das Team zu hoch wurden. Teils wurde dann auf Freestylematerial gewechselt, anderseits wurde der neue Trend Wingfoiling ausprobiert, wobei sich Maya Kowa und Timo Riemenschneider als sehr talentiert zeigten und es im Nu im Grundsatz beherrschten. Beim Wingfoilen wird ein windsurfähnliches Segel, welches aber wie ein Kite aufgepumpt wird und keine Verbindung zum Board hat und auf einem SUP- oder windsurfähnlichem Board mit einem Foil darunter gefahren.

Am Fronleichnam Wochenende waren wir nochmals aufgrund der Vorhersage (Ost bis Nordost) und der wiederum schon oben genannten Unterstützung in Grossenbrode. Weitere Blocktrainings werden wir abhängig von den Windbedingungen zum Beispiel in Gröhnwold machen. Dazu kommen einzelne Trainingstage im Standby Modus, die, wenn alle Bedingungen passen, eingeschoben werden können.