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Segelfreizeit am Ratzeburger See

36 Jugendliche, 6 Trainer, 4 Trainingsgruppen und viele Stunden auf dem Wasser
Optimisten bei der Segelfreizeit

Auch in diesem Jahr ging es Ende August wieder zu der vom Segelclub Hansa organisierten Segelfreizeit am Ratzeburger See. 13 Laser-, ein Europe- und 22 OptiseglerInnen aus ganz Schleswig-Holstein folgten der Einladung der kooperierenden Vereine SCH, LSV und RSV und kamen an den Schanzenberg. Am ersten Tag, dem 25. August, wurden nach dem Aufbauen der Zelte und dem Mittagessen die Gruppen eingeteilt. Bei Optimisten und Lasern wurde jeweils eine Einsteiger- und Regattagruppe gebildet, sodass es am Nachmittag zur ersten Einheit auf den See gehen konnte. Bei böigem Wind um vier Beaufort standen bei den Regattaoptimisten das Segeln einiger Trainingswettfahrten und Manövertraining auf dem Programm. Nach zweieinhalb Stunden auf dem Wasser ging es anschließend wieder an Land, wo uns ein reichhaltiges Abendbuffet erwartete.

Lasertraining

Obwohl die Windprognose für Freitag sehr schwach aussah, überraschte uns am Morgen ein konstanter Wind aus Westen. Um diesem auszunutzen ging es früh auf den See, um bei Lasern und Regattaoptis drei Trainingseinheiten zu segeln. Während am Vormittag primär Starttraining auf dem Programm stand, wanden wir uns am Nachmittag den Mannövern zu und übten Wenden, Halsen und Leetonnenrundungen. Am Abend segelten alle Regattaoptimisten und Laser zum Abschluss eines erfolgreichen und ausgiebigen Trainingstages die Freitagswettfahrt mit, bevor der Grill angefeuert wurde.

Segeln auf der Kante

Am Samstag wurde die schwache Windprognose wahr, sodass sich die Lasergruppe am Vormittag einer ausgiebigen Sporteinheit widmete. Währenddessen behandelten die Optimisten den Start in der Theorie, bevor vor dem Mittagsessen noch kurz auf das Wasser gegangen wurde. Auch am Nachmittag setzte sich kein Wind durch, sodass sowohl Laser wie auch Optimisten Bootsbeherrschung trainierten und zum Beispiel im Stehen gesegelt wurde. Die Einsteigergruppe der Optimisten konnte den Tag hingegen sehr gut nutzen, da bei dem wenigen Wind alle Anfänger sicher auf das Wasser gehen konnten. Beim Kentertraining konnte zudem die Angst vor dem Kentern besiegt werden.

Optimist vor Rothenhusen

Zum Finale der Freizeit setzte sich am Sonntag nach dem Frühstück wieder ein böiger Westwind wie an den ersten Tagen durch, sodass direkt nach dem Frühstück auf den See gegangen werden konnte. Bei den Optis stand zum Abschluss der Trainingstage Match- und Team-Race auf dem Programm. Neben den Verbesserungen der Segeltechnik zeigte sich besonders beim Team-Race, dass die Gruppen in den Tagen gut zusammengewachsen sind und die stärkeren Segler die schwächeren unterstützten und coachten. Mit dem traditionellen Abschlussphoto auf dem Steg gingen die vier Tage zu Ende und wir freuen uns bereits auf die nächste Freizeit.

Die Segelfreizeit wurde über das Sail SVSH-Programm des Seglerverbands Schleswig-Holstein durch die Finanzierung eines Trainers unterstützt.

Text und Bilder: Philipp Dörges