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Charlotte Frobenius und Nele Petersen sorgten für das beste Ergebnis der KYC-29er und landeten auf Rang drei der Damenwertung. Foto: Peter Brögger

Erfolgreicher 29er-Eurocup in Aarhus

Zwischen den Saisonhöhepunkten in Kiel (YES, Kieler Woche und WM) machte sich die 29er Leistungsgruppe des KYC vom 4. bis 7. Juni mit sieben Teams auf den Weg nach Aarhus zum EuroCup. Betreut wurden die Crews von Patrick Böhmer und Tobias Matern.

Nach einem Vortraining, um sich mit den Verhältnissen vor Ort vertraut zu machen, startete der erste Regattatag mit herausfordernd Bedingungen mit ablandigen rechtdrehenden Winden unterschiedlicher Stärke. Dazu kamen Regenfronten, die den Wind immer wieder stark beeinflussten. Trotzdem schaffte es die Wettfahrtleitung für die beiden Gruppen jeweils vier Rennen durchzuführen. So wurde es ein langer Tag auf See und die Crews kamen kaputt nach knapp acht Stunden an Land.

Um die Kraftdepots wieder aufzuladen gab es sofort, wie auch jeden folgenden Tag, nach dem Anlegen Essen für alle Teilnehmer im Segelsportzentrum.

Spannende Rennen boten sich auf dem revier vor Aarhus. Foto: Peter Brögger

Der Samstag begann zunächst mit wenig Wind und einer Stunde Startverschiebung. Danach ging es aber erneut viermal über den Kurs in beiden Gruppen. Damit stand die Einteilung in Gold- und Silberfleet für den Finaltag fest. Fünf der KYC-Teams schafften es in die Goldfleet und die zwei anderen Teams gingen in der Silberfleet an den Start.

Der Finaltag war wieder von vielen Fronten geprägt, wobei die Windstärke teilweise in einem Rennen um 10 kn schwankte. Die Silberfleet produzierte einige Frühstarts, weswegen die Goldfleet vorgezogen wurde und somit zügig vier Rennen im Kasten hatte. Die Silberfleet musste „nachsitzen“ und nach dem letzten Rennen der Goldfleet noch zwei weitere Rennen absolvieren.

Johann Müller/Hanno Gewinn landete auf Platz zwei der U17-Wertung. Foto: Peter Brögger

Die Ergebnisse des KYC-Teams konnten sich sehen lassen: Charlotte Frobenius/Nele Petersen erreichten als viertbeste Deutsche die beste Kieler Platzierung und wurden insgesamt Neunte sowie Dritte in der Damenwertung. Auch Justus Springer/Jasper Winter schafften als Zehnte noch ein Ergebnis in den Top-Ten. Johann Müller/Hanno Gewinn konnten sich am letzten Tag noch auf den zweiten Platz der U-17-Herrenwertung verbessern und wurden insgesamt 18. Niels Tinnemeier/Luise Schmidt schafften es als Dritte der Mixed-Wertung ebenfalls auf das Podium. Gesamtsieger wurde der ehemalige Opti-Weltmeister Henric Wigforss (Schweden) mit William Drakenberg vor Pollux Arnold mit Moritz Lichtwehr vom Bodensee, die damit das beste deutsche Resultat erreichten.