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Bei leichten Winden gingen die Rennen des 4. Spieltags in der Ersten Liga über den Kurs. Foto: Sven Jürgensen

SH-Clubs kämpfen um Erstliga-Klassenerhalt

Der Hamburger Spieltag der Segelbundesliga forderte in diesem Jahr nur die Erstliga-Vereine. Während die Zweite Liga pausierte und sich bereits auf die weiteren Events auf dem Wannsee in Berlin vorbereitet, mühten sich die 18 Clubs des Oberhauses in schwierigen Winden über die Bahn auf der Alster. Immerhin zehn der 16 geplanten Wettfahrten konnten gesegelt werden.

Am Ende stand der gastgebende NRV an der Spitze. Die beiden SH-Clubs sammelten wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Der Kieler Yacht-Club steht durch den neunten Rang von Hamburg nun im Mittelfeld und hat als Elfter der Saisonwertung 13 Punkte Abstand auf die Abstiegszone. Die SV Itzehoe konnte dagegen den letzten Tabellenrang noch nicht verlassen. Als 13. Des Spieltags verkürzten sie aber immerhin den Punktabstand auf die vor ihnen liegenden Mannschaften. Der Nicht-Abstiegsrang bleibt indes noch zehn Punkte entfernt.

Freude herrschte beim erfolgreichen NRV: „Das war die konstanteste Serie, die wir je gesegelt sind – nur Platz eins und zwei, bei wirklich anspruchsvollen Bedingungen mit wechselnden Windverhältnissen als zusätzlicher Herausforderung. Dass wir das so souverän gemeistert haben, freut mich sehr. Damit haben wir unseren Vorsprung in der Meisterschaft auf über zehn Punkte ausgebaut – ein großer Schritt. Jetzt heißt es abschalten, neu fokussieren und in Berlin von vorne angreifen, um uns am Ende die Meisterschale zu holen“, sagte Tobias Schadewaldt, Skipper des NRV-Bundesligateams.

Der nächste Spieltag findet vom 18. bis 20. September auf dem Wannsee in Berlin statt – für die 1. Segel-Bundesliga ist es der 5. Spieltag, für die 2. Segel-Bundesliga der 4. Spieltag der Saison. Gastgeber ist der Potsdamer Yacht-Club.

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