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Ein starkes Feld segelte in der Bucht von Dublin um den WM-Titel der olympischen Ilca 7. Foto: Ilca7 Worlds Dun Laoghaire

Starker Auftritt von Ole Schweckendiek zur Ilca7-WM

In seinem ersten Jahr in der Senioren-Klasse hat Ole Schweckendiek vom Kieler YC einen starken Auftritt bei der Weltmeisterschaft in der Bucht von Dublin hingelegt. Als Gesamt-Elfter verpasste er nur um einen Platz den Einzug in die Medal Races, war damit bester Deutscher und arbeitet weiter an einer erfolgreichen Olympia-Kampagne.

Das erste Ziel des 21-Jährigen beim wichtigsten Wettkampf der Saison war zunächst einmal das Erreichen der Goldflotte im Feld der 141 Starter. Denn damit hat Ole Schweckendiek seinen Status im Perspektivkader erfüllt. Die Erfüllung dieses Minimalziels gelang eindrucksvoll. Nach zwei starken Tagen mit jeweils einem Sieg, einem zweiten und einem dritten Platz sowie einem sechsten und einem achten Rang zog er als Zweiter in die Finalserie ein.

Konzentrierte arbeitet sich Ole Schweckendiek an die Top-Ten der Welt heran. Foto: Ilca7 Worlds Dun Laoghaire

Hier allerdings musste das Talent zunächst ein paar Rückschläge verkraften. Mit Platzierungen im Mittelfeld der Goldflotte fiel er deutlich aus den Top-Ten heraus. Doch in den letzten Wettfahrten zeigte der Kieler noch mal sein Potenzial. Ein zweiter und ein elfter Rang in der Flotte der Weltklasse-Athleten beförderte ihn noch bis auf Rang elf. Die weiteren Deutschen in der Goldflotte folgten auf den Plätzen 17 (Philipp Buhl), 19 (Nik Aaron Willim) und 26 (Julian Hoffmann).

„Es war ein wirklich starker Start in der Qualifikationsserie, dann bin ich aber etwas ins Straucheln gekommen. Am Ende habe ich aber meinen Rhythmus wiedergefunden und die WM mit sehr soliden Ergebnissen abgeschlossen“, berichtete Ole Schweckendiek. „Mit dem Finish bin ich sehr zufrieden. Ich habe viel gelernt. Jetzt ist erst einmal Zeit für Erholung, die Akkus wiederaufzuladen und dann schon wieder den Fokus auf die kommende Weltmeisterschaft in Brasilien zu richten. Bis dahin sind es weniger als sechs Monate.“

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