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Rasant zogen die foilenden Motten und Waszp über den Wittensee. Foto: Susanne Wrede-Meier

Foiler im Speedmodus auf dem Wittensee

Bootsbauer Mathis Menke vom Buchholzer Segelverein hat die „Wittensee Foiling Days 2026“ in der Mottenklasse gewonnen. Er setzte sich nach sieben Wettfahrten knapp gegen die 16 Konkurrenten durch. Dem einzigen Wertungslauf bei Starkwind am ersten Tag folgten am zweiten Wettkampftag sechs anspruchsvolle Wettfahrten.

Garstiges Wetter herrschte über dem Wittensee, als der Wassersportclub am Wittensee (WSCW) zu seinen Foiling Days geladen hatte. Der Grundwind von 22 Knoten war mit Böen bis 35 Knoten und schweren Regengüssen durchsetzt. Wettfahrtleiter Eike Dietrich versuchte dennoch, für die 17 Teilnehmer in der Motten-Klasse aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden und die vier Waszp einen Wertungslauf durchzuführen. Von den Gestarteten erreichten fünf Boote das Ziel. Der Rest wurde von den Sicherungsbooten nach Kenterungen, die teilweise auch Materialschäden mit sich brachten, abgeborgen.

Sieger Mathis Menke bewies seine Qualitäten bei den harten Bedingungen. Foto: Susanne Wrede-Meier

Der zweite Wettfahrttag dagegen war für die komplizierten Rennmaschinen aus Witterungssicht optimal. Die fliegenden Skiffs starteten gemeinsam auf den Up-and-Down-Kurs. Am Ende der zum 15. Mal durchgeführten Veranstaltung stand Bootsbauer Mathis Menke vom Buchholzer Segelverein dann mit zwei Tagessiegen, zwei zweiten, einem dritten und einem sechsten Platz auf dem Siegertreppchen ganz oben, gefolgt von David Schafft und Peter Schafft. In der Klasse Waszp siegte wie im vergangenen Jahr Christoph Möhring.

WSCW-Vorstand Dieter Gerngroß dankte allen Aktiven für das faire Segeln, so dass der anwesende Schiedsrichter Walter Sperlich vom SC Eckernförde ohne Aufgabe blieb. Der Dank galt auch den 15 Vereinsmitgliedern, die an den beiden Veranstaltungstagen auf dem Startschiff, den Sicherungsbooten, im Regattabüro und in der Küche die Veranstaltung erst möglich machten.

Die Motten-Klasse führt am 19. und 20. September ein Training auf dem Wittensee durch, so dass man an diesen Tagen bei guten Windbedingungen die Boote noch einmal „fliegen“ sehen kann.

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