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Immer wieder Himmelfahrt…

Die Seglerjugend unterstützt in Malente zu Himmelfahrt die Teenyklasse bei ihrem jährlichen Trainingslager.

… steht Malente auf dem Programm!

Malente, dieser Verein am Kellersee, bei dem dreimal im Jahr Teenys trainieren… Und Himmelfahrt? Na, Himmelfahrt wird es immer richtig voll, denn da kommen die Teenys aus ganz Deutschland zu anderthalb Tagen Training mit anschließenden zweieinhalb Tagen Regatta. Dieses Jahr sind 38 Teams samt erwachsenem Anhang sowie diverse Trainer den Rufen des SVMG und dem Indianergeheul ihrer Teenytrainerin Kristine gefolgt.Und da die Malenter auch bei uns als Landesverband über das Sail-SVSH Programm wieder Unterstützung durch einen Trainer angefordert hatten hieß es nun also Donnerstags früh aufstehen um von Heide quer durchs Land nach Malente zu fahren.

Dort gegen 10 Uhr angekommen, war die Wiese schon voll mit motivierten Kids und auch das Orga-Team war schon fleißig zu Gange. So konnten wir dann auch schnell anfangen. Die Kids in Gruppen einteilen und ab aufs Wasser. Mein Trainingsthema für die nächsten anderthalb Tage sollte Starten sein… Also direkt Starten und Vollgas ins Training. Die Bedingungen perfekt für ausgiebige Wassereinheiten. Sonne, Wind, alles da was man zum Segeln braucht.

Die Kids waren top motiviert und wollten schnell lernen und viel segeln. Genau das, was man sich als Trainer wünscht 😉 So war dann auch ganz schnell der Freitag Mittag da. Und das bedeutete: nun wird es ernst. Wie meistens zu Himmelfahrt übernahm der Klassenpräsident der Teenys die Wettfahrtleitung und wusste so perfekt, was die Kids auf dem Wasser erwarteten und konnte so eine tolle Regatta bei klasse Bedingungen aussegeln lassen. Und dabei gab es sogar Freitag und Sonntag, so wie es ebenfalls gute Tradition in Malente ist, den Regattakurs direkt vor den Steganlagen, so dass die Eltern dort wieder ihr Zuschauerlager aufschlagen konnten.

Eine weitere schöne Tradition der Teenys in Malente ist, dass ein neutraler Trainer während der Regatta die letzten zwei bis drei Boote coachen darf. So soll es gerade Klassenneulingen ermöglicht werden, auch entspannt in das Regattasegeln einzusteigen und nicht zu verloren auf dem großen Nass zu sein. Da ich die Kids nur aus den jährlichen Trainingslagern kenne, fiel mir diese Aufgabe zu. Besonders erfreulich: die rote Laterne wechselte ständig und die gecoachten Boote am Ende des Feldes waren in den verschiedenen Läufen auch unterschiedliche. Und ich habe dort am Ende des Feldes auch noch etwas gelernt: Selbst hinten kann es sehr spannend sein, wenn sich auf der Zielkreuz noch ein Wendenduell geliefert wird und der Vorletzte auf der Ziellinie noch um weniger als 10 Zentimeter geschlagen wird.

Nachdem ich wieder in Malente bei den Teenys mitwirken durfte, freue ich mich schon auf meinen nächsten Einsatz am Kellersee. Es ist schön, so eine aktive und familiäre Klasse zu treffen und bei der Ausbildung der Kids mitwirken zu können. Und wer weiß, wenn ihr Kids habt, die den Teeny mal austesten wollen, vielleicht treffen wir uns ja dann am Kellersee.

Andreas Baden