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Ole Schweckendiek legte einen guten Start in die Kieler Woche hin und liegt nach zwei Tagen auf Platz zwei. Foto: Felix Diemer / Kieler Woche

Guter KiWo-Start für die Nord-Teams

Das erste Wochenende der Kieler Woche 2026 ist gelaufen. Und für die deutschen Glanzpunkte auf den Regattabahnen vor Schilksee sorgen Athleten und Athletinnen aus dem Norden. Gleichwohl war es schwierig, an den ersten Tagen faire Rennen über die Bahn zu bringen. Die Hochdruck-Wetterlage mit extremer Hitze, aber wenig Wind ließ am Sonnabend neben der Aalregatta nur Rennen bei den 49ern zu. Tag zwei lief dann besser. Es blieb zwar bei einem schmalen Programm, aber das konnte zumindest allen Olympiaklassen geliefert werden.

Für die Segler der Ilca7-Klasse reichte es am Sonntag zu zwei Rennen in leichten Winden. Und der Junioren-Weltmeister aus 2025, Ole Schweckendiek vom KYC, zeigte gleich mal, wie schnell er mit seinem frisch getauften Boot unterwegs ist. Einem achten Platz zum Auftakt ließ er einen Tagessieg folgen und liegt damit hinter dem Franzosen Alexandre Kowalski auf Platz zwei. Er ist damit nach dem Auftaktwochenende der einzige Deutsche in den Top-Ten in der Einhand-Dinghy-Klasse.

Bei den Frauen der Ilca6 hat die in Kiel lebende Berlinerin Julia Büsselberg den Rückschlag einer Frühstart-Disqualifikation in der ersten Wettfahrt schnell abgestreift. In den beiden weiteren Wettfahrten ließ sie einen Sieg und einen 13. Rang folgen und liegt nun auf Platz fünf.

Bei den 470ern hat sich der Athletik-Trainer des SVSH, Malte Winkel, mit neuer Vorschoterin gleich mal in die Weltspitze aufgeschwungen. Mit Bente Batzing (Schwerin) legte er mit einem Sieg los, segelte danach als Vierter und Achter weiter stark und liegt im Zwischenklassement auf Rang zwei hinter der Olympia-erfahrenen Crew Simon Diesch/Anna Markfort (Bodensee/Kiel).

Eine erfolgreiche Rückkehr auf die Regattabahn der Nacra 17 kann Alica Stuhlemmer (Kiel) vermelden. Die Bronze-Medaillen-Gewinnerin von Tokio 2021 und Olympia-Achte von Paris 2024 hatte zwischenzeitlich einen Ausflug auf das iQ-Foil-Board unternommen. Für die Kieler Woche hat sie sich nun aber mit dem Ilca-Segler Julian Hoffmann zusammengetan, testet die Optionen im Nacra 17. Nach wenigen gemeinsamen Stunden auf dem Wasser ist ein Top-Ergebnis noch nicht zu erwarten, als 16. unter 21 Startern hält das neue Duo nach zwei Rennen aber Anschluss an das Mittelfeld.

Vier Wettfahrten haben die 49er im Block – und für die deutschen Crews war es ein Auf und Ab. Als 16. sind die Junioren-Weltmeister von 2024, Simon Heindl/Conrad Jacobs (Kiel), derzeit als beste schwarz-rot-goldene Crew geführt. Im Feld der FX-Frauen halten dagegen derzeit die bayerischen Duos die deutsche Fahne hoch. Sophie Steinlein/Catherine Bartelheimer sind Achte – direkt vor ihren bayerischen Kolleginnen Jule Ernst/Lea Adolph. Mit soliden Ergebnissen halten Maru Scheel/Freya Feilcke (Kiel) als 16. den Anschluss an die Medal-Race-Positionen.

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