Inklusion von Grund auf gedacht
Mit Inklusion lässt sich mehr Leben in die Vereine bringen. Das sagt Jens Kroker, Mitbegründer der Turning Point Stiftung und Deutschlands erfolgreichster paralympischer Segler.
Inklusion, Teilhabe, Barrierefreiheit – viele Schlagworte begleiten die gute Idee, möglichst allen Menschen einen breiten Zugang zum gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Doch wie kann die Integration aller, oder zumindest vieler, auch langfristig funktionieren? Welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden?
Ein Inklusionsboot im Verein reicht noch nicht, um sich das Label eines „Clubs für alle“ anheften zu können. Der Wunsch eines Vereinsvorstandes, inklusiv zu werden, ist nicht genug. Es gehört vor allem der Wille eines Teams beziehungsweise der Mitglieder dazu, auf Menschen mit Benachteiligungen zuzugehen, sie einzuladen und willkommen zu heißen, um den Segelsport und das Clubleben gemeinsam leben zu wollen.
Die Turning Point Stiftung, Partnerin beim DSV, setzt an der Basis, versteht sich mit seinen Angeboten als Hilfe zur Selbsthilfe und engagiert sich für eine Inklusion von Grund auf. Im Gespräch mit dem Floatmagazin erklärt Jens Kroker, wie Inklusion funktionieren kann und was sie dem Club bringen kann.
Beispielhaft hebt Kroker in dem Gespräch auch den Segeberger SC hervor, der unlängst eine J/22 für den Clubbetrieb getauft. Die „all inclusive“ soll allen Mitgliedern, ob mit oder ohne Handicap, eine Basis für den Segelsport bieten.